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Weintipp No. 31

18.06.2012

Lea sei es gedankt!

Unter Kennern sind sie schon lange geschätzt: die Crémants aus Luxemburg. So ging es auch bei Lea Linster im Restaurant: statt Champagner möchten die Gäste lieber die ausgezeichneten Crémants. Die Weinberge liegen am linken Ufer der Mosel zwischen Schengen im Süden und Wasserbillig im Norden. Während die deutschen Moselweine berühmt für die Schieferböden sind, wachsen sie auf der Luxemburger Seite vorwiegend auf Muschelkalkböden (sowie Keuper – und Tonmergelböden). Ideale Voraussetzungen für feine Burgunderrebsorten.
In den letzten Jahren wurde in Luxemburg unglaublich viel in die Qualität der Crémants investiert. Bis ins 19. Jahrhundert wurde ganz überwiegend Elbling angebaut, der als Fassware nach Deutschland verkauft wurde und dann als Sekt weiter verarbeitet. Nur gut, dass es sich geändert hat, schließlich haben sie keine 1500 ha Rebflächen (im Vergleich: nur Baden hat fast 16 000 ha ).

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